{"id":261,"date":"2018-05-24T22:50:18","date_gmt":"2018-05-24T20:50:18","guid":{"rendered":"https:\/\/ejhorte.de\/cms\/?p=261"},"modified":"2018-05-24T22:53:47","modified_gmt":"2018-05-24T20:53:47","slug":"ueberbuendisches-treffen-2017-lagerimpressionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ejhorte.de\/cms\/2018\/05\/24\/ueberbuendisches-treffen-2017-lagerimpressionen\/","title":{"rendered":"\u00dcberb\u00fcndisches Treffen 2017 &#8211; Lagerimpressionen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-262\" src=\"https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/40260232485_3b028eb659_z.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/40260232485_3b028eb659_z.jpg 640w, https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/40260232485_3b028eb659_z-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das \u00dcberb\u00fcndische Treffen 2017, das Projekt, an dem wir so lange gearbeitet haben, ist mittlerweile schon seit einem halben Jahr vorbei und endlich findet sich die Zeit, ein paar Impressionen niederzuschreiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man kann nur sagen, dass es ein voller Erfolg gewesen ist. Wir hatten wundersch\u00f6ne Tage auf der Schw\u00e4bischen Alb, an denen wir viel erlebt haben. Es waren mehr als 2000 Menschen aus ganz Deutschland anwesend und es f\u00fchlte sich so an, als ob man all diese Menschen schon lange kennen w\u00fcrden, weil einfach zum gr\u00f6\u00dften Teil Gleichgesinnte beeinander waren. Und trotzdem war das Lager bunt, nicht nur durch die vielen Menschen, sondern auch durch das Programm, was sie gestalteten. Man konnte Wildkr\u00e4uter sammeln, an Teeverkostungen teilnehmen, schmieden, neue Lieder lernen, Bier brauen, meditieren, Fotos von Reisen in die ganze Welt bestaunen und und und.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-267\" style=\"font-weight: bold; color: #666666; font-size: 0.8125rem; font-style: italic;\" src=\"https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/26269383197_7969c1be39_o-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"576\" height=\"385\" srcset=\"https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/26269383197_7969c1be39_o-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/26269383197_7969c1be39_o-300x200.jpg 300w, https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/26269383197_7969c1be39_o-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-266\" src=\"https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/26269248487_cfb5354c8a_z.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/26269248487_cfb5354c8a_z.jpg 640w, https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/26269248487_cfb5354c8a_z-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem vollen Tag kam man abends in den Gro\u00dfzelten zusammen und sang gemeinsam Lieder, die gr\u00f6\u00dftenteils von Fernweh und dem bunten Leben erz\u00e4hlen. Oder man tanzte auf Konzerten, lie\u00df sich von Theatervorf\u00fchrungen erheitern oder gar bei einem Galadinner bekochen. Ich kann gar nicht beschreiben, welche tolle Atmosph\u00e4re auf unserem Lager herrschte, weshalb ich nur darauf verweisen kann, dass ihr euch am besten selbst ein Bild macht, indem ihr die Bildergalerien und \/ oder das Video auf der\u00a0<a href=\"https:\/\/uet2017.de\">Homepage<\/a> anschaut.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-265\" src=\"https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/40245998055_355bacfb18_o-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"575\" height=\"384\" srcset=\"https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/40245998055_355bacfb18_o-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/40245998055_355bacfb18_o-300x200.jpg 300w, https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/40245998055_355bacfb18_o-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 575px) 100vw, 575px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dar\u00fcber hinaus gibt es hier aber noch einen sehr pers\u00f6nlichen Erfahrungsbericht von mir:<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<div id=\"viewer\" class=\"flex\">\n<div id=\"text_left\" class=\"textLayer\">\n<div>Die beendet meine Stunde. Ich schnappe mir die Jacke und hetze zur Markthalle, um meinen Ochsenschwanz f\u00fcr das morgige Crowdfunding-Dinner abzuholen. Ich habe eigentlich gar nicht so wirklich Lust auf das \u00dcT, zumal meine Fleischbestellung dann auch noch nicht geliefert wurde und die gekauften Fische nicht gr\u00e4tenfrei sind. Ich hatte mir das alles einfacher vorgestellt. Auf den vielen Vorbereitungstreffen war es immer lustig und alles schien gut geplant, doch es kommt eben immer alles anders als geplant. Die letzten Wochen und vor allem Tage waren der reinste Stress. Eigentlich wollte ich mich nur im Vorfeld um die Beschaffung der Lebensmittel f\u00fcr den \u00dcT-Markt k\u00fcmmern, die eigentliche Abwicklung wollten jedoch andere \u00fcbernehmen. Jetzt sind die zwei Nasen f\u00fcr das Backoffice abgesprungen und ich bearbeite nach meinem vollen Arbeitstag noch Excellisten, f\u00fchre Krisentelefonate mit Karo und versuche, alles bei den Erzeugern zu erm\u00f6glichen, die sich leider\u00a0<span style=\"font-size: 1rem;\">auch nicht an Absprachen halten. Ich bin einfach runter mit den Nerven, obwohl mir das letzte Wochenende doch wieder\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">Lust gemacht hat. Da war ich auf dem Hof und habe gesehen, dass dort eine tolle Stimmung herrscht. Daheim habe ich das aber wieder vergessen. Gestern habe ich mit meiner Freundin bis sp\u00e4t in die Nacht einige Komponenten f\u00fcr das Dinner vorbereitet. Wenn ich gleich heimkommen sollte, w\u00fcrden die n\u00e4chsten Komponenten vorbereitet werden, sodass auf dem \u00dcT so wenig als m\u00f6glich gemacht werden muss. Einige Stunden sp\u00e4ter lade ich den Polo bis oben hin voll. Meine Freundin quetscht sich noch ins Auto und wir fahren los.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Immer noch habe ich wenig Lust, weil ich einfach nur \u00fcberarbeitet bin. Doch einige Stunden sp\u00e4ter sollte sich das ins Gegenteil verkehren. Wir werden zun\u00e4chst komisch angeschaut, als wir einmal quer \u00fcber den Lagerplatz fahren, um unsere wertvolle Fracht auszuladen. Auch in der Hofk\u00fcche f\u00fchle ich mich erstmal nicht willkommen, obwohl mir doch eigentlich zugesichert wurde, dass diese frei sei und die Lagermannschaft aus einer Lagerk\u00fcche verpflegt werde. Ich bin von mir selbst \u00fcberrascht, dass ich trotzdem die Contenance wahre. Unser Hof tut wie immer seinen Zauber, er beruhigt, man ist weg von allem. Au\u00dferdem gibt es auch Positives. Wir bekommen ohne Probleme einen Schlafplatz zugewiesen und k\u00f6nnen uns beruhigt ins bunte Treiben st\u00fcrzen. Darin verlieren wir uns, bis mein Freund Marius eintrifft, der zugesagt hat, sich um die Getr\u00e4nke zu k\u00fcmmern. Ihm kann ich nun diese fremde Welt zeigen und selbst meine Freundin , die sonst etwas skeptisch gegen\u00fcber b\u00fcndischen Aktivit\u00e4ten ist, wird von der Atmosph\u00e4re mitgerissen, die wir bis sp\u00e4t in die Nacht, teilweise mit den Kameraden in der Jurte und teilweise in den zahlreichen Pinten, genie\u00dfen.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Morgen bereiten wir ein paar Dinge f\u00fcr das abendliche Dinner vor, st\u00fcrzen uns jedoch vor allem ins Lagerleben. Wir erklimmen den Lagerturm und nehmen an der Kr\u00e4uterwanderung teil, bei der einige Teilnehmer uns ihre gesammelten Kr\u00e4uter f\u00fcr die Kr\u00e4uterbutter zur Verf\u00fcgung stellen, die es abends zum Brotgang gibt. Gegen Nachmittag beginnen wir mit dem Kochen und Dekorieren. Die Zeit vergeht dabei wie im Nu, denn wir arbeiten Hand in Hand und ich habe mich mittlerweile entspannt, konnte meinen Alltagsstress total vergessen. P\u00fcnktlich sind unsere Vorbereitungen abgeschlossen und gleich darauf st\u00fcrmen auch schon 12 graue Reiter und wenige Neigschmeckte die Stube. Der schw\u00e4bische Gru\u00df aus der K\u00fcche \u2013 Linsen mit K\u00fcrbissp\u00e4tzle und Spinat-K\u00e4se-Sp\u00e4tzle \u2013 wird sofort mit dem Aperitif serviert, die Vorspeise \u2013 eine selbstgebeizte heimische Forelle mit Wurzelgem\u00fcsetatar und Rote-Bete-Saft \u2013 folgt sogleich. Auch Hauptgang &#8211; ein dekonstruierter Rostbraten &#8211; und Dessert \u2013 Rote-Bete-Schokokuchen mit Vanillesauce sowie einer Birnenvariation \u2013 werden rasch geschickt, obwohl der Herd zwischendurch merklich an die Grenzen seiner Belastbarkeit kommt, doch der Hof l\u00e4sst uns wiederum nicht im Stich. Selbst wenn er das getan h\u00e4tte, w\u00e4ren die grauen Reiter, die f\u00fcr ihre Trinkfestigkeit bekannt sind, zufrieden gewesen, denn sie machten ihrem Ruf alle Ehre und hatten am Ende des Abends nicht nur Essen vernichtet. So angeheitert \u00fcbernahmen sie sogar einen Teil des Abwasches, sodass auch wir noch die letzten Tropfen der Alkoholvorr\u00e4te ausschl\u00fcrfen k\u00f6nnen, bevor wir uns in die Pinten begeben, jedoch bald m\u00fcde ins Bett fallen m\u00fcssen.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Die restlichen Tage kann ich nach getaner Arbeit vollends genie\u00dfen. Ich nehme an einer Teeverkostung teil, gehe zum Gottesdienst und lasse mich einfach durch das Lager treiben, ohne noch allzu viel vom Programm mitzunehmen. Stattdessen halte ich mich viel in der Hortejurte auf und lasse mich von den Kameraden bekochen oder schleiche mich in den Saloon, um den anderen beim Arbeiten zuzuschauen. Umso n\u00e4her die Abreise kam, umso mehr musste ich auch wieder an meinen Alltag denken. Wie gern w\u00e4re ich noch ein bisschen beim Abbau dabei, doch im Referendariat ist das nicht m\u00f6glich, sodass ich bereits am Abreisetag mit unserem Bundesf\u00fchrer abd\u00fcsen muss, um abends schon wieder Unterricht vorzubereiten. Das geht jedoch dann \u00fcberraschend schnell, denn ich bin zwar k\u00f6rperlich hundem\u00fcde, geistig hat diese Auszeit vom Alltag mich jedoch wieder erfrischt. Schee ischs gsie!\u201c<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-264\" src=\"https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Dinner-1024x350.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"179\" srcset=\"https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Dinner-1024x350.jpg 1024w, https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Dinner-300x102.jpg 300w, https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Dinner-768x262.jpg 768w, https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Dinner.jpg 1104w\" sizes=\"auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><\/p>\n<p>Autor: quak<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das \u00dcberb\u00fcndische Treffen 2017, das Projekt, an dem wir so lange gearbeitet haben, ist mittlerweile schon seit einem halben Jahr vorbei und endlich findet sich die Zeit, ein paar Impressionen niederzuschreiben. 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