{"id":31,"date":"2017-06-29T22:45:06","date_gmt":"2017-06-29T20:45:06","guid":{"rendered":"http:\/\/ejhorte.de\/cms\/?page_id=31"},"modified":"2017-07-09T20:41:54","modified_gmt":"2017-07-09T18:41:54","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ejhorte.de\/cms\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte des Allenspacher Hofs"},"content":{"rendered":"<div class=\"item-page\">\n<h1>Die Evangelische Jungenschaft HORTE und der Allenspacher Hof<\/h1>\n<dl class=\"article-info\">\n<dt class=\"article-info-term\"><\/dt>\n<dd class=\"createdby\">Geschrieben von Helmut<\/dd>\n<\/dl>\n<h2>Lage und Historie<\/h2>\n<p>Der Allenspacher Hof liegt auf 900 m H\u00f6he auf dem \u201eVorderen Heuberg\u201c der Schw\u00e4bischen Alb im Landkreis Tuttlingen, Gemeinde B\u00f6ttingen und ist der Rest des abgegangenen D\u00f6rfleins Allenspach. Es war einst ein eigenst\u00e4ndiges kleines Gemeinwesen und wurde im Jahre 1253 erstmals urkundlich erw\u00e4hnt. Von 1409 bis 1806 geh\u00f6rte Allenspach zur Herrschaft M\u00fchlheim an der Donau, dem reichsritterschaftlichen Territorium der Freiherren von Enzberg, bzw. deren \u00f6sterreichischem Lehen.<br \/>\nIn der Zeit des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges erfolgte der Untergang des Dorfes Allenspach durch &#8222;Verwahrlosung&#8220; d.h. das Dorf wurde von seinen Bewohnern aufgegeben, und die Geb\u00e4ude zerfielen im Laufe der Jahre. \u00dcbrig geblieben ist der Allenspacher Hof auch &#8222;Sch\u00e4ferhof&#8220; genannt. Geschichtlich hatte Allenspach immer eine enge Verbindung mit dem nahen B\u00f6ttingen, und ist heute ein Teil dieser Gemeinde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-206 size-full\" src=\"http:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/hof_geschichte1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/hof_geschichte1.jpg 600w, https:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/hof_geschichte1-300x98.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<h2>Wie die HORTE zum Allenspacher Hof kam<\/h2>\n<p>In der Anfangszeit des Bestehens der HORTE hatte man immer wieder die Idee von der eigenen Bleibe. Man tr\u00e4umte von einer Burg, und hatte auch verschiedene Projekte im Auge. Doch die Burg-Tr\u00e4ume konnten, vorwiegend aus finanziellen Gr\u00fcnden, nicht verwirklicht werden, und man wurde deshalb realistischer:<br \/>\nIm Herbst 1962 stie\u00df eine kleine Fahrtengruppe bei einer Wanderung auf der S\u00fcdwestalb auf den Allenspacher Hof. Nachdem eine lange Zeit der Tr\u00e4ume, des Suchens und der Entt\u00e4uschungen vor\u00fcber war, erinnerte man sich Anfang 1966 wieder daran und begann mit dem Eigent\u00fcmer des Hofes, der Gemeinde B\u00f6ttingen, zu verhandeln und einen Mietvertrag abzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<h3>Anf\u00e4nge des Bauens<\/h3>\n<p>Das &#8222;Unternehmen Allenspacher Hof&#8220; w\u00e4re sicher nicht durchgef\u00fchrt worden, ohne Wasa, den ersten und langj\u00e4hrigen Bundesf\u00fchrer der HORTE. Seinem Einsatz, seiner Zielstrebigkeit und seiner F\u00e4higkeit den Bund zu motivieren und zu begeistern, ist zu verdanken, dass es den einst heruntergekommenen Allenspacher Hof in seinem heutigen Zustand gibt! Unz\u00e4hlige Schwierigkeiten, finanzielle Probleme und Entt\u00e4uschungen haben Wasa nicht davon abbringen lassen, die Idee zu verfolgen, ein zur HORTE passendes Domizil zu schaffen. Im Sommer 1966 wurde der ehemalige Wohnteil des &#8222;Sch\u00e4ferhofes&#8220; ausgebaut und eine Wasserversorgung installiert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/hof_geschichte3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-209 size-medium\" src=\"http:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/hof_geschichte3-300x193.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"193\" \/><\/a>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-208\" src=\"http:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/hof_geschichte2-300x194.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"194\" \/><\/p>\n<h3>Ausbau der Scheuer<\/h3>\n<p>Nachdem der Wohnteil des Hofes ausgebaut war, wurde im Jahre 1969 mit dem Ausbau der Scheuer begonnen. Alles erforderte einen f\u00fcr die Verh\u00e4ltnisse der HORTE enormen Geld- und Zeitaufwand, zumal es notwendig wurde, das komplette Dach neu einzudecken (5.500 Dachziegel, 2 km Dachlatten und ein 11 Meter hoher Schornstein). Bis heute wurden unz\u00e4hlige Bauma\u00dfnahmen am und im Hof durchgef\u00fchrt. Und das Bauen nimmt kein Ende&#8230;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-210\" src=\"http:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/hof_geschichte4-300x194.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"194\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-211\" src=\"http:\/\/ejhorte.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/hof_geschichte5-300x194.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"194\" \/><\/p>\n<h2>\u00dcberb\u00fcndisches Treffen Pfingsten 1977<\/h2>\n<p>Die &#8222;68er-Unruhen&#8220;, welche in die Jugendb\u00fcnde bis weit in die 70er-Jahre hinein noch nachwirkten, hatten eine jahrelange L\u00e4hmung, auch \u00fcberb\u00fcndischer Aktivit\u00e4ten, zur Folge. Doch Ende des Jahres 1975 wurde eine gro\u00dfe Idee geboren: Die HORTE und der Nerother Wandervogel beschlossen zu einem gro\u00dfen Lager mit B\u00fcnden aus ganz Deutschland aufzurufen! Und die HORTE, einer der kleinsten B\u00fcnde, sollte dieses ausrichten! Anfangs rechnete man mit ca. 1.000 Teilnehmern. Doch bald stellte sich heraus, dass dies weit \u00fcbertroffen werden sollte. Am Ende waren es ca. 3.700 Teilnehmer aus \u00fcber 50 B\u00fcnden, mit 520 Kohten und 80 Jurten. Ein Lager auf nahezu 1 km L\u00e4nge. B\u00fcndische Faszination auf Allenspach!<\/p>\n<h2>Frohe Feste &#8230;und der drohende Verlust<\/h2>\n<p>Neben bauen und arbeiten wurden und werden auch tolle Feste gefeiert: Im Jahre 1968 wurde das 1. Hoffest gefeiert. Eingeladen waren die Einwohner vom nahen Dorf B\u00f6ttingen, und in den sp\u00e4teren Jahren auch die der umliegenden D\u00f6rfer. Nahezu 25 Hoffeste mit teilweise bis zu 1000 Besuchern waren jahrelang der Fest-Hit auf dem Heuberg. Doch pl\u00f6tzlich wurde deutlich, wie gef\u00e4hrdet &#8222;unser Besitz&#8220; Allenspacher Hof ist: Im Herbst 1986 erfuhr man von den Planungen eines Golfplatzes auf dem Hofgel\u00e4nde unter Einbeziehung des Hofes. Drei Jahre dauerte die Ungewissheit. Drei Jahre hoffen und bangen! Gl\u00fccklicherweise ging Allenspach f\u00fcr die HORTE nicht verloren!<\/p>\n<p>Der Allenspacher Hof ist f\u00fcr uns ein Ort der Begegnung, aber auch die M\u00f6glichkeit sich aus dem hektischen Alltag zur\u00fcckzuziehen und die Stille mit ihrer herrlichen Umgebung zu genie\u00dfen. Das einstige D\u00f6rflein Allenspach existiert nicht mehr. Aber auf Allenspach ist wieder Leben! So soll es auch weiterhin sein. Wir f\u00fchlen uns auf dem Allenspacher Hof, in B\u00f6ttingen und auf dem Heuberg zuhause!<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Evangelische Jungenschaft HORTE und der Allenspacher Hof Geschrieben von Helmut Lage und Historie Der Allenspacher Hof liegt auf 900 m H\u00f6he auf dem \u201eVorderen Heuberg\u201c der Schw\u00e4bischen Alb im Landkreis Tuttlingen, Gemeinde B\u00f6ttingen und ist der Rest des abgegangenen D\u00f6rfleins Allenspach. 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